Die letzten Tage war ich furchtbar deprimiert und hatte große Zweifel, ob alles so richtig ist, wie es ist. Seit gestern hatte ich das Gefühl: "ja, ich bin zurück" - ich habe wie verrückt den ganzen Tag für mein Dissertationsprojekt gearbeitet.
Heute zerbrutzel ich mein Hirn mit x "How I met your mother"-Folgen, lese hin und wieder ein Sätzchen aus meinem 7/50 Seiten langen Text für die Uni und klicke mich von Leben zu Leben durch ein hinverbranntes Facebookspiel. Nebenher überlege ich meine Therapie abzubrechen, weil ich mich frage, ob der Fokus auf dieses "Heilwerden" gut ist oder ob ich dadurch nicht von wirklichen Leben abgehalten werde. Mich juckt es in den Fingern es mal ein halbes Jahr ohne zu probieren. Auch ein halbes Jahr Single sein und nur das tun, was mir gefällt wäre schön. Gleichzeitig weiß ich, dass diese Gedanken so sinnfrei sind. Wenn ich heute beschließe die Therapie zu schmeißen, klammert sich morgen jemand wieder hilfesuchend an den Telefonhörer und ruft meine Therapeutin an, weil er oder sie nicht ohne sie leben kann. Zudem kann ich mich schlecht ernst nehmen, da es doch nur Abwehr aufgrund dieser Ferien-Therapiepause sein wird, oder?! Es ist mistig, wenn man so viel denkt und weiß, dass man so viel nicht ernst nehmen kann. Ich fühle mich beeinflussbar, eingeengt und festgefahren.
Es wäre schön einfach nur leben zu können.
Sonntag, 5. Januar 2014
Zurück im (Er-) Leben?!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen