Ich habe festgestellt, dass es keine Verbindungen zwischen meinen Lebensbereichen gibt. Lebe ich in dem einem, ist der andere nicht existent. Ich war über die Feiertage ein paar Tage weg und mein normales Leben mit Arbeit, Therapie etc. war so weit von mir entfernt, als würde es das nicht geben. Umgekehrt ist das Ich, das dort Urlaub machen durfte hier zurück zu Hause nicht mehr zum Leben berechtigt und verschwindet irgendwo. Der Urlaub ist, als sei er nie passiert. Ich sehe die Fotos, aber sie sind bedeutungslos.
In Zeiten wie diesen, in denen ich noch ein paar winzige Tage frei habe, ist es besonders schlimm. Kein Ich und kein Leben ist wirklich da. Jeder zerrt von der Mitte weg in eine andere Richtung. Irgendwo ist eine Ahnung davon da, dass ich meine Arbeit, meine Berufung liebe. Dem gegenüber sprechen Stimmen, die das alles nicht mögen, wieder andere, die das nicht können und wieder welche, die einfach nur alles hinschmeißen möchten. Es ist schwierig irgendwie glücklich zu sein, wenn das eigene Leben so weit weg ist. Es bedeutet ja auch gleichzeitig, dass zu den Menschen aus den verschiedenen Lebensbereichen jeglicher Bezug fehlt. Das was war, ist vergangene Vergangenheit. Bestehende Verbindungen oder Beziehungen sind für mich nicht existent. Ich fühle mich einsam, obwohl Menschen für mich sind.
Freitag, 3. Januar 2014
Vielen Leben nebeneinander
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